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Yoga... ...

ist eine Art zu leben, ein umfassendes System, um Körper, Geist und Seele zu schulen. Yoga ist eine lebendige Wissenschaft, eine Wissenschaft, die sich über Jahrtausende entwickelt hat und sich den Bedürfnissen der Menschen entsprechend weiter angepasst hat. Yoga ist eine praktische Hilfe, keine Religion, und alle können Yogatechniken anwenden. Die Yoga-Philosophie betrachtet den Körper als das Fahrzeug der Seele. Und genauso wie ein Auto gepflegt werden muss, um richtig zu funktionieren, hat auch der Körper bestimmte Bedürfnisse.

Was ist Hatha-Yoga?
Sanskrit: »Ha« = Sonne, »tha« = Mond.
Nach der Yoga-Lehre fließt die Sonnenenergie durch die rechte, die Mondenergie durch die linke Körperhälfte. Im Hatha Yoga, der auch im Westen weit verbreitet ist, werden bestimmte Stellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Körperübungen praktiziert, um Ruhe und Harmonie herzustellen.

Die fünf Prinzipien

 

  • Richtige Entspannung
  • Richtige Übungen
  • Richtige Atmung
  • Richtige Ernährung
  • Positives Denken und Meditation

Richtige Entspannung:
Wenn Körper und Geist ständig überarbeitet und gestreßt sind, ist ihre Leistungsfähigkeit vermindert. Ruhe und Entspannung sind die natürliche Art , den Körper wieder aufzuladen.Spannungen in den Muskeln lösen sich und Ihr ganzer Körper kommt zur Ruhe. Sie erwachen wie nach einem guten Schlaf. Sie sind aktiver, Sie können Ihre Energie bewahren, Ängste und Sorgen abschütteln.

Richtige Übungen:
Der Schwerpunkt der ASANAS liegt auf TIEFER ATMUNG, ENTSPANNTEN BEWEGUNGEN und GEISTIGER KONZENTRATION: Yoga-Stellungen oder Asanas wirken systematisch auf den ganzen Körper ein. Muskeln und Bänder werden gedehnt und gestreckt, ebenso gekräftigt; Wirbelsäule und Gelenke bleiben beweglich, der Kreislauf wird angeregt.Asanas stärken das Nervensystem, fördern die Durchblutung und lösen Anspannungen. Wenn sie langsam und nicht forciert ausgeführt werden, dienen sie nicht nur der Stärkung des physischen Körpers, sondern fördern auch die seelischen und sprituellen Fähigkeiten.

Richtige Atmung:
Einen großen Wert wird auf volle und rhythmische Atmung gelegt, die die ganze Lunge, nicht nur einen Teil, mit Luft füllt und so die Aufnahme von Sauerstoff erhöht. Tiefes Atmen hilft den physischen Körper zu reinigen und zu ernähren. Atmen hilft auch den Körper mit seiner Batterie, dem Sonnengeflecht, zu verbinden, wo unglaublich viel potentielle Energie gespeichert liegt. Wenn man sie durch spezielle Yoga- Atemübungen nutzbar macht, wird diese Lebensenergie, das PRANA, zur geistigen und körperlichen Verjüngung freigesetzt. Yoga-Atemübungen oder Pranayama lehren den Körper neu aufzuladen und den Geist zu kontrollieren, in dem sie den Fluss des Prana regulieren. Prana ist die Lebenskraft.

Richtige Ernährung:
Ist aus natürlichen Lebensmitteln nahrhaft und ausgewogen zusammengestellt. Sie hält den Körper locker und geschmeidig, beruhigt den Geist und verleiht genügend Widerstandskraft gegen Krankheiten.

Positives Denken und Meditation:
Die Meditation hilft negative Gedanken abzulegen, den Geist zu besänftigen, um schließlich alle Gedanken zu transzendieren.

Das Besondere an den Körperhaltungen des Yoga: Im Mittelpunkt steht das Bemühen, beim Üben den KÖRPER, den ATEM und den GEIST auf harmonische Weise miteinander zu verbinden. Yoga ist der festen Überzeugung, dass wir für unsere Gesundheit eigene Verantwortung tragen. So komplex das System unseres Körpers sein mag, wir können mit Yoga darauf Einfluss nehmen.